Bank entlang des Weges

Making plans and how I stand in my own way – Pläne machen und wie ich mir selbst im Weg bin

Today I want to write about making plans because lately I’ve found out that the more things I write on my plan the less I’m accomplishing. It already began with my Scrum plan for February. Every time I finished a task it was gone and only the not finished ones stayed and that’s kind of frustrating because I always got reminded of things I didn’t do yet.

And then I always wanted to achieve more on the side for example eating less chocolate but because of that the list of things got longer and I couldn’t delete that thing because I have to do it everyday.

The problem with writing things down that you don’t want to do is that you get reminded of it and then you maybe do it more often. It happened to me because if I don’t see chocolate the whole day I won’t think about it. But if I see the task on my ToDo-List I will get reminded.

 

The next mistake I made is that I wanted to change things drastically. But the solution to change a habit or to not doing something is, taking small steps everyday because then the body and you don’t miss something immediately and just continue to reduce for example chocolate.

Because when I quit eating chocolate I’m thinking about it the whole time and the body craves for it. But now I’m taking small steps everyday by removing all chocolate from my desk and eating only 3 to 4 bites each day. I can still eat chocolate each day but not much and I don’t feel guilty if I do eat some.

 

But the biggest problem I had with my plans and my mind is that if something was on that list then it’s the least I want to do. For example on my list there is the point “Learning Spanish” because I want to get better at it and on the internet you can learn a lot for free. But until today I didn’t do any Spanish learning since February because I never was motivated. Before I had that list I often learned with online courses.

It’s strange how my mind works with plans. When I see the plan I see failure and not accomplished tasks and that’s the problem. This plan always generates bad feelings and negative thoughts.

That’s why I radically minimized my ToDo-List. I have to change my mind about the list because until that the list doesn’t make sense to me. I created that list to accomplish more in my free time but it did the opposite. Now I’m more lazy than before.

 

To summarize it, here are the things I found out that helped me with my list:

  • don’t display your failures – display the tasks you already accomplished instead of deleting them
  • don’t write things on the list you don’t want to do – you will get reminded of it and then do it anyway
  • don’t have a long list – you will be overwhelmed by too many todos, about 3 todos per day are good
  • change your mindset – the tasks shouldn’t generate negative feelings because then you are less motivated to do them

 

I hope these tips can also help you with your plans and todo-lists. They helped me so far.

Do you have more tips? Have you ever experienced these kind of feelings about todo-lists? What are you doing to accomplish your goals and tasks?

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Heute möchte ich über mein Pläne machen erzählen, weil ich in letzter Zeit herausgefunden habe, dass je mehr ich auf meine Liste schreibe desto weniger erreiche ich davon. Es hat alles schon mit meinem ersten Scrum Plan im Februar begonnen. Jedes Mal wenn ich eine Aufgabe erledigt habe, habe ich sie gelöscht und nur die nicht gemachten blieben stehen und das ist irgendwie frustrierend, denn jedes Mal wird man daran erinnert, was man bis jetzt noch nicht geschafft hat.

Und dann wollte ich natürlich immer mehr erreichen, auch nebenbei. Zum Beispiel möchte ich weniger Schokolade essen und habe das auf meinen Plan geschrieben, jedoch ist dadurch die Liste immer länger geworden, weil ich diese Aufgabe ja dann jeden Tag erfüllen musste und nicht entfernt wurde.

Das nächste Problem war, dass es eine Sache ware die ich weniger oft machen wollte, jedoch wurde ich bei jedem Blick auf die Liste daran erinnert und habe ich zum Beispiel Schokolade öfter gegessen als zuvor, weil ich es nicht vergessen konnte. Wenn ich jedoch den ganzen Tag keine Schokolade sehe, dann denke ich auch nicht daran und ich vergesse es.

 

Den nächsten Fehler, den ich machte war, dass ich die Dinge drastisch ändern wollte. Aber um eine Gewohnheit zu ändern oder abzugewöhnen, muss man kleine Schritte jeden Tag machen, denn dann vermisse ich und mein Körper es nicht sofort, sondern es wird Stück für Stück weniger.

Als ich versuchte keinen Schokolade mehr zu essen, habe ich natürlich die ganze Zeit daran gedacht und mein Körper verlangte danach. Aber jetzt esse ich jeden Tag immer weniger und zusätzlich habe ich den ganzen Schokolade von meinem Schreibtisch verschwinden lassen. Dadurch fühle ich mich auch nicht mehr schlecht, wenn ich dann doch Schokolade esse.

 

Das größte Problem mit meiner Liste ist, dass sobald eine Aufgabe da oben stand, war es das Letzte was ich machen wollte. Zum Beispiel steht auf meiner Liste, dass ich Spanisch lernen soll, weil ich darin besser werden möchte und weil man im Internet viel lernen kann. Aber bis jetzt seit Februar habe ich kein Spanisch weitergelernt, weil ich nie motiviert genug dazu war. Und bevor ich diese Liste hatte, habe ich öfters mit Online-Kursen gelernt.

Es ist seltsam wie mein Gehirn und Listen sich nicht vertragen. Sobald ich den Plan siehe, sehe ich Versagen und nicht erreichte Ziele und das ist das Problem. Dieser Plan macht mir immer ein schlechtes Gewissen.

Deshalb habe ich dann radikal meine Liste minimisiert, denn zu viel sollte auf einer Liste auch nicht stehen. Und ich muss mein Denkweise gegenüber der Liste ändern, denn erst dann macht diese Liste auch einen Sinn. Ich habe diese Liste erstellt um mehr zu erreichen, doch genau das Gegenteil ist passiert. Jetzt bin ich fauler als zuvor.

 

Zusammenfassend noch einmal die Dinge, die mir geholfen habe um meine Liste doch erfolgreich zu machen:

  • zeige nicht dein Versagen – zeige die Aufgaben, die du geschafft hast anstatt sie von der Liste zu streichen
  • schreibe keine Dinge auf die Liste, die du vermeiden möchtest – dadurch wirst du noch öfter daran erinnert
  • schreibe keine lange Liste – du wirst davon erdrückt werden, circa 3 Todos pro Tag
  • ändere deine Denkweise – die Aufgaben sollte keine negativen Gefühle hervorrufen, denn dann bist du weniger motiviert

 

Ich hoffe, ich konnte dir damit auch weiterhelfen.

Hast du noch weitere Tipps? Welche Erfahrungen hast du mit Todo-Listen gemacht? Was machst du um die Aufgaben mit positiven Gefühlen zu erfüllen?