Not buying clothes for 1 year and how this plan got destroyed

I never thought that I have to buy business clothes for work. I just bought some for my A-level oral exam and my bachelor exam. But for my new job I had to buy all kinds of business attire and casual clothes. I need to get used to them because as a programmer you don’t need that kind of clothes usually.

I was kind of pissed off when I heard that I need to wear business clothes because one day earlier I saw a movie about stuff (it’s called “My Stuff” from Petri Luukkainen) and the message was that stuff doesn’t make you happy. A person can live comfortably with under 100 things.

 

And that got me thinking that I can try to buy no clothes for 1 year because right now I have enough and don’t need anything. Clothes are produced in really bad and cheap companies in Bangladesh or other poor countries. And women and children are working there under really bad circumstances and are exposed to poison. And still they don’t earn much money.

The economy is producing the things for us, so we the customers can change the circumstances by buying only fair trade clothes and products and things with which we are sure they are not produced in life-threatening circumstances.

 

So now two days after I saw that movie I’m buying clothes again because I need business clothes for my job. It’s frustrating.

Even if I couldn’t make it to not buying clothes for one year, I’m now more paying attention to what I’m buying. And maybe a top for 2€ is cheap but I don’t need another one and I don’t need one from a company that doesn’t look after their workers.

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Ich hätte nie gedacht, dass ich mir mal Business-Kleidung für die Arbeit kaufen müsste. Ich habe diese bis jetzt nur für meine Maturaprüfung und meine Bachelorprüfung gekauft. Aber für einen Job habe ich noch nie Kleidung kaufen müssen, vor allem nicht Business Attire und Casual. Normalerweise braucht man das auch als Programmiererin nicht, aber daran muss ich mich nun gewöhnen.

Eigentlich war ich ein bisschen aufgebracht als ich davon erfahren habe, dass ich Business-Kleidung anziehen muss, weil ich 1 Tag zuvor einen Film gesehen habe (“My Stuff” von Petri Luukkainen), worin die Nachricht war, dass dich Dinge nicht glücklich machen. Eine Person kann sehr komfortabel bereits mit unter 100 Dingen leben.

Und das brachte mich zum Nachdenken, dass ich es doch versuchen konnte, 1 Jahr lang keine Kleidung zu kaufen, da ich zurzeit genug davon habe. Kleidung wird unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen in Bangladesch oder anderen armen Ländern produziert. Und darüber arbeiten Frauen und Kinder ausgesetzt dem Gift und verdienen dafür nicht viel Geld.

Die Wirtschaft produziert diese Dinge für uns und wir, die Konsumenten können diese Bedingungen ändern, indem wir nur fair-hergestellte Kleidung und Produkte kaufen, wo wir uns sicher sein können, dass diese nicht unter lebensgefährlichen Bedingungen produziert wurden.

 

Nun, nach 2 Tagen muss ich wohl mein Vorhaben wieder aufgeben und doch Kleidung einkaufen gehen. Es ist frustrierend.

Obwohl ich nun doch nicht dieses Vorhaben umsetze, werde ich jetzt mehr Acht darauf geben, wofür ich mein Geld ausgebe und ob die gekauften Produkte fair produziert wurden. Und vielleicht ist ein Top für 2€ billig, aber teuer für die Umwelt und die Arbeiterinnen. Ich brauche auch nicht noch ein Top und vor allem nicht eines von einer Firma, die nicht auf ihre Arbeiterinnen acht gibt.